Bekränzt mit Laub
Monday, 14 June 2010 12:13
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Bekränzt mit Laub den lieben, vollen Becher Ihn bringt das Vaterland aus seiner Fülle, Er wächst nicht überall im Deutschen Reiche, Thüringens Berge, zum Exempel, bringen Gewächs, Im Erzgebirge dürft ihr auch nicht suchen, Der Blocksberg ist der lange Herr Philister, Am Rhein, am Rhein, da wachsen unsre Reben, So trinkt ihn denn, und laßt uns allewege
und trinkt ihn fröhlich leer, und trinkt ihn fröhlich leer!
In ganz Europia, ihr Herren Zecher,
ist solch ein Wein nicht mehr, ist solch ein Wein nicht mehr,
ist solch ein Wein nicht mehr, ist solch ein Wein nicht mehr.
wie wär’ er sonst so gut! ... wie wär’ er sonst so gut!
Wie wär’ er sonst so edel, wäre stille
und doch voll Kraft und Mut, und doch voll Kraft und Mut,
und doch voll Kraft und Mut, und doch voll Kraft und Mut.
und viele Berge, hört, ... und viele Berge, hört,
sind, wie die weiland Kreter, faule Bäuche
und nicht der Stelle wert, und nicht der Stelle wert,
und nicht der Stelle wert, und nicht der Stelle wert.
sieht aus wie Wein, ... sieht aus wie Wein,
ist’s aber nicht, man kann dabei nicht singen,
dabei nicht fröhlich sein, dabei nicht fröhlich sein,
dabei nicht fröhlich sein, dabei nicht fröhlich sein.
wenn Wein ihr finden wollt, wenn Wein ihr finden wollt,
das bringt nur Silbererz und Kobaltkuchen
und etwas Lausegold, und etwas Lausegold,
und etwas Lausegold, und etwas Lausegold.
er macht nur Wind, wie der, er macht nur Wind, wie der,
drum tanzen auch der Kuckuck und sein Küster
auf ihm die kreuz und quer, auf ihm die kreuz und quer,
auf ihm die kreuz und quer, auf ihm die kreuz und quer.
gesegnet sei der Rhein! . . . gesegnet sei der Rhein!
Da wachsen sie am Ufer hin und geben
uns diesen Labewein, uns diesen Labewein,
uns diesen Labewein, uns diesen Labewein.
uns freu’n und fröhlich sein! . . . uns freu’n und fröhlich sein!
Und wüßten wir, wo jemand traurig läge,
wir gäben ihm den Wein, wir gäben ihm den Wein,
wir gäben ihm den Wein, wir gäben ihm den Wein.

