Bei einem Wirte wundermild
Monday, 14 June 2010 12:12
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Bei einem Wirte wundermild, da war ich jüngst zu Gaste. Es war der gute Apfelbaum bei dem ich eingekehret; Es kamen in sein grünes Haus viel leichtbeschwingte Gäste, Ich fand ein Bett zu süßer Ruh’ auf weichen grünen Matten: Nun frag’ ich nach der Schuldigkeit: da schüttelt’ er den Wipfel
Ein goldner Apfel war sein Schild an einem langen Aste.
mit süßer Kost und frischem Schaum hat er mich wohl genähret.
sie sprangen frei und hielten Schmaus und sangen auf das Beste.
der Wirt, der deckte selbst mich zu mit seinem kühlen Schatten.
gesegnet sei er allezeit von der Wurzel bis zum Gipfel.

