An der Weser
Friday, 11 June 2010 13:39
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Hier hab’ ich so manches liebe Mal mit meiner Laute gesessen, Wie liebender Sang aus geliebtem Mund, so flüstert es rings durch die Bäume, Da sitz ich aufs Neue und spähe umher und lausche hinauf und hernieder.
hinunterblickend ins weite Tal, mein selbst und die Welt vergessen.
Und um mich klang es so froh und so hehr,und über mir tagt es so helle
und unten brauste das ferne Wehr und der Weser blitzende Welle.
und aus des Tales offnem Grund begrüßen mich nickende Träume.
Und um mich klang es so froh und so hehr, und über mir tagt es so helle
und unten brauste das ferne Wehr und der Weser blitzende Welle.
Die holden Weisen rauschen nicht mehr, die Träume kehren nicht wieder.
Die süßen Bilder wie weit, wie weit! Wie schwer der Himmel, wie trübe!
Fahr wohl, fahr wohl du selige Zeit! Fahrt wohl, ihr Träume der Liebe!
Die süßen Bilder wie weit, wie weit! Wie schwer der Himmel, wie trübe!
Fahr wohl, fahr wohl du selige Zeit! Fahrt wohl, ihr Träume der Liebe!

